Zurück zu dir Selbst

Es kommt ne Zeit da fragst du dich, warum du nur noch so müde bist.
Es kommt ne Zeit da du fragst dich, ob du verdrängst oder vergisst.
Was dir einmal deine Flügel gab, ist jetzt das, was dich runterdrückt.
Du bekommst schon viel zu lange nichts mehr von dir, von dir zurück.

Und vor Angst läuft dir der Schweiß in Tropfen über dein Gesicht.
Hör auf dich abzuklopfen, bis von dir nichts mehr übrig ist!

Doch es ist alles noch da, zwar nichts wie es war.
Bist dir im Grunde genommen nur kurz abhanden gekommen.
Vertrau deiner Seele, vertraue deinem Herz.
Gib dir diese Runde, nimm Abstand und gesunde:
jetzt und in der Stunde deines Lebens,… und sag: ja!!!

Wolltest du die Welt verändern und bemerkst, dass sie dich verändert hat?
Zwischen dir und dem, der aus dir wird, brauchte es nur etwas Platz.
Keine deiner Kämpfe musstest du umsonst bestehen:
sie sind Teil deiner Liebe, sie werden das Dunkel überstehen.

Doch kein Wort, das aus Erfahrung spricht, hätte jetzt noch bei dir Gewicht
Alle deine Räder müssen stehen in der Tiefgarage der Ideen.

Doch es ist alles noch da, zwar nichts, wie es war.
Bist dir im Grunde genommen nur kurz abhanden gekommen.
Vertrau deiner Seele, vertraue deinem Herz.
Gib dir diese Runde, nimm Abstand und gesunde:
jetzt und in der Stunde deines Lebens,… und sag: ja!!!

In Dir ist sowas wie ein Rekorder,
der alles, was passiert, zu dir hinzuaddiert.
In dir ist sowas wie eine Batterie, die hin und wieder ausläuft, und
ihren Anschluss verliert.

Zurück zu von Selbst: Steine im Weg

So manches geht mit Leichtigkeit: ein Anfang der war schnell gemacht.
Unvorbereitet, und doch bereit, fiel es leicht von der Hand ab.
Ach, könnt das Leben doch so einfach sein: ständig verliebt und immer leicht betrunken,
essen was du willst ohne fett zu sein, und in den schönsten Gedanken versunken...
Ach nein, da gibt es immer immer dieses Auf und Ab.
Wer hat sich das bloß ausgedacht?
So Vieles, das erstrebenswert, sich ohne Mühe mir verwehrt.

Komm, reg dich nicht auf über Steine im Weg!
Wer hat denn gesagt, dass das einfach so geht?
Und läuft es mal von selbst, oh Mann,
dann bedank dich, mach nen Knicks, und fall auf die Knie.
Sei froh, dass es von selber ging, denn sowas passiert selten... bis nie.

Hast du zuviel Tiefgang für flache Gewässer, bist zu doof fürs offene Meer?
Denkst du jetzt, du kannst es schon besser, kommt jemand vorbei und macht es besserer…
Das ist das Gesetz des Widerstandes, und wenn du auch mal wieder strandest,
Pessimismus ist nicht angebracht, weil man ja eh muss: wir sind so gemacht.

Komm, reg dich nicht auf über Steine im Weg!
Wer hat denn gesagt, dass das einfach so geht?
Und läuft es mal von selbst, oh Mann, dann bedank dich, mach nen Knicks, und fall auf die Knie.
Sei froh, dass es von selber ging, denn sowas passiert selten... bis nie.

Kein money for nothing, keine chicks for free.
Kein Karate ohne Übung, kein Bruce Lee.
Keine Liebe bis das Herz nicht wieder versteht.
Es ist der Weg durchs Labyrinth, der immer vorwärts geht.
Wer lieber liegen bleibt damit nichts Schlimmes passiert,
ist durchs lange liebe Liegen leichter frustriert - also Arsch hoch mit dir!

Und reg dich nicht auf über Steine im Weg!
Wer hat denn gesagt, dass das einfach so geht?
Und läuft es mal von selbst, oh Mann, dann bedank dich,
mach nen Knicks und fall auf die Knie.
Sei froh, dass es von selber ging,.. dann bedank dich,
mach nen Knicks und fall auf die Knie, sei froh, dass es von selber ging,
denn so was passiert selten… bis nie, selten… bis nie… (schlecht pfeifen)… Ende

Zurück zu von Selbst: Als du kamst

Vor dem Tag an dem du kamst,
hatt´ ich keinen blassen Schimmer
womit ich zu tun hab - jetzt träumst du dich durch den Schlaf.
Ja, du schläfst der Welt entgegen
und ich stehe staunend davor.
Und mag mich kaum bewegen - ich leg mich atemlos daneben.

Mein Herz schießt die ganze Zeit Fotos von dir.
Sie leuchten im Dunkeln auf buntestem Papier.
Und im Dämmerlicht des Morgens fand ich Dich,
und der Fahrtwind des Lebens war so plötzlich zu spüren.

Mina träumst du schon,
von den Sternen und den Fischen,
von Laternen, die im Dschungel durch die Bäume zischen?
Das Bild der Welt in dir - ich hör dich leise wimmern
Mein Blick beginnt zu flimmern. Meine Augen schließen sich
und trotzdem seh ich Dich...
Hey Mama, was passiert mit uns…?
Ich kann mein Glück kaum fassen.

Und einmal fällt der Himmel dir auf Dein lachendes Gesicht,
ich gebe dir auf deinen Wegen ein Rucksack voller Zuversicht.
Einmal werden deine Augen sich in Flammen verlieren,
irgendwo weit weg von dieser Wiege, neben der ich jetzt und hier immer noch liege.

Mein Herz schießt die ganze Zeit Fotos von dir
und sie leuchten im Dunkeln auf buntestem Papier.
Und im Dämmerlicht des Morgens fand ich Dich,
und der Fahrtwind des Lebens war so plötzlich zu spüren.

Mina träumst du schon,
von den Sternen und den Fischen,
von Laternen, die im Dschungel durch die Bäume zischen?
Das Bild der Welt in dir - ich hör dich leise wimmern.
Mein Blick beginnt zu flimmern. Meine Augen schließen sich
und trotzdem seh ich Dich...
Hey Mama, was passiert mit uns…?
Ich erkenn mich kaum noch wieder…

Zurück zu von Selbst: Bordstein Bar

Ich bin sehr sehr müde und kaputt,
meine Pläne liegen Schutt,
und Asche fällt mir vom Gesicht.
Mein Geld und ich, wir liegen auf der Straße.

Ohhhh ohhh, und ich erzähle mir was.
Ohhhh ohhh, und die Sonne nimmt Platz auf dem Häuserdach.

Auf der Bordsteinbar.
Auf der Bordsteinbar,
geht immer noch was zu Ende, was schon zu Ende war.
Auf der Bordsteinbar.
Auf der Bordsteinbar,
macht alles länger Sinn,
als es sinnvoll war.

In meiner Stammkneipe morgens um sechs waren schon alle Bäume gefällt.
Und so ging ich zum Kiosk mit ner Axt in der Hand, auf zur längsten Theke der Welt.
Ich hab manchem Halunken, vielleicht schwer angetrunken,
meine alten Geschichten erzählt… ohhh.

Ohhhh ohhh, und ich erzähle ihm was.
Ohhhh ohhh, und die Sonne nimmt Platz auf dem Häuserdach.

Auf der Bordsteinbar.
Auf der Bordsteinbar,
da geht immer noch was zu Ende, was schon zu Ende war.
Auf der Bordsteinbar.
Auf der Bordsteinbar,
macht alles länger Sinn,
als es sinnvoll, als es sinnvoll war.

Ohhhh….
Yeah yeah yeah yeah yeah….

Auf der Bordsteinbar.
Auf der Bordsteinbar,
macht alles länger Sinn,
als es sinnvoll, als es sinnvoll war.
Auf der Bordsteinbar.
Auf der Bordsteinbar,
geht immer noch was zu Ende, geht immer noch was zu Ende.

 

CREDITS
ALBUM WEGGEFÄHRTEN

Aufgenommen von: Philipp Schwär, Hendrik „Otten“ Ostrau, Steffen Schulz & Kolja Chodzinski im den Zwischengeschoss Studios Hamburg, H.O.M.E. Studios Hamburg und dem Lärmlabor Wetzen.

Produziert und gemischt von: Philipp Schwär

Mastering: Hans Philipp Graf

Produktions-Assistent: Kamil Jaskulski

Gesang & Gitarren: Ingo Pohlmann

Schlagzeug & Percussion: Reiner „Kallas“ Hubert

Bass & Gitarren: Florian „Flozze“ Eilers

Keyboards & Gitarren & Percussion: Philipp Schwär

Cello: Hagen Kuhr

Geige: Stefan Pintev

Trompete & Flügelhorn: Thomas Burhorn

Saxophon: Christian Schulz

Chöre: Timo Dorsch, Daniel Bongard, Kamil Jaskulski, Philipp Schwär, Reiner „Kallas“ Hubert, Fayzen

Solo-Gitarre auf „NOCH KEIN TITEL aka Granade aka GT-IP.2398“: Sven Bünger

1000 Dank für die Unterstützung:
Stefan Endlichkeit, Franz Plasa, Fayzen, Tillmann Ilse, Peter Keller, Lisa Warwel, Arne Ghosh, Farhot..